Wie ermöglichen Inklusionsbetriebe echte Teilhabe am Arbeitsleben?
Teilhabe beginnt dort, wo Arbeit möglich wird – auch dann, wenn der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt nicht selbstverständlich ist. Genau hier setzen Inklusionsbetriebe an: In ihnen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt zusammen – in regulären Unternehmen.




Wie ermöglichen Inklusionsbetriebe echte Teilhabe am Arbeitsleben?
Teilhabe beginnt dort, wo Arbeit möglich wird – auch dann, wenn der Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt nicht selbstverständlich ist. Genau hier setzen Inklusionsbetriebe an: In ihnen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen gleichberechtigt zusammen – in regulären Unternehmen.
In Inklusionsbetrieben gilt (SGB IX §215ff.):
✅ 30–50 % der Beschäftigten haben eine Schwerbehinderung
✅ Reguläre, sozialversicherungspflichtige Jobs
✅ Faire, branchenübliche Bezahlung für alle
✅Barrierefreie Arbeitsplätze mit technischen Hilfen und Assistenz nach Bedarf
✅Berufliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten
✅Arbeit in regulären Unternehmen statt in Sonderstrukturen des Arbeitsmarktes
So zeigen Inklusionsbetriebe, dass wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören!
Vorteile für Unternehmen:
✅Zugang zu motivierten Beschäftigten
✅Langfristige Arbeitsverhältnisse
✅Finanzieller Förderung & fachlicher Begleitung
✅Stärkung von Vielfalt, Teamkultur und Arbeitgeberprofil – Inklusion als Teil der Unternehmensstrategie
Wer fördert und berät?
Unternehmen, die sich für die Gründung eines Inklusionsbetriebs interessieren, wenden sich an das zuständige Inklusions- bzw. Integrationsamt ihres Bundeslandes.
Ein Beitrag von REHADAT
https://www.rehadat.de/
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.
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